Das Buch

Terr-apie

Für jeden Süchtigen ist eine Drogentherapie ein schrecklicher Gedanke. Er muss sich dort mit dem, was er während der Sucht erlebt, anderen zugefügt und verdrängt hat, auseinandersetzen.

Tobi ist da etwas anders. Erst Anfang zwanzig ist er mit harten Drogen in Kontakt gekommen. Ihm wurde seine Sucht schnell bewusst und er kommt ohne diese Ängste in der Therapie an. Er muss feststellen, dass auch er einiges an Ballast mit sich herumschleppt. Durch seine Unerfahrenheit mit dem gängigen Therapiegebaren tritt er von Anfang an in so gut wie jedes Fettnäpfchen.

Wir erleben Tobi in seiner Sucht, dem Entzug und den ersten Wochen in der Therapie. Es handelt sich um dramatische Geschichten mit einer gehörigen Prise Galgenhumor sowie schönen Erlebnissen: ehrlich, ungeschönt und ganz ohne Selbstmitleid. Gleichzeitig hinterfragt er immer wieder das Therapiesystem. Aber auch sich selbst …?